Motivierende Kurzintervention
am Arbeitsplatz
Motivierende Kurzintervention am Arbeitsplatz MOVE

Vorbeugen ist besser als kündigen!

Gespräche mit auffälligen Mitarbeitenden werden häufig zu spät geführt. Zu lange wird weggesehen. Eine Suchtentwicklung verfestigt sich und am Ende stehen krankheitsbedingte Ausfälle oder gar die Kündigung einer wertvollen Arbeitskraft.

Vorgesetzte oder Kolleg/innen können durch frühzeitige und kompetente Interventionen dazu beitragen, dass die Situation am Arbeitsplatz nicht eskaliert.

MOVE befähigt Sie, bei dem betroffenen Mitarbeitenden rechtzeitig ein Umdenken anzuregen.

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Zahlen und Fakten

Sucht ist eine Krankheit, die jeden treffen kann und erschreckend viele tatsächlich trifft:

Laut Schätzung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) sind 5 % der Beschäftigten alkoholabhängig. Rechnet man dies auf ein Unternehmen mit 1000 Mitarbeitenden um, sind dort 30 alkoholabhängig und weitere 50 trinken riskant. Ein Drittel der Heroin- und zwei Drittel der Cannabiskonsumenten gehen einer Vollzeitbeschäftigung nach. Damit stehen 1 Million (zumeist jüngere) Menschen an ihrem Arbeitsplatz unter Cannabiseinfluss. Hinzu kommen Beeinträchtigungen Beschäftigter durch Medikamentenmissbrauch, pathologisches Glücksspiel, Ess-Störungen und nicht zuletzt auch Tabakrauchen.

Auswirkungen von Abhängigkeitserkrankungen im Betrieb:

  • Geringere Produktivität
  • Höhere Fehlzeiten
  • Gesteigertes Unfallrisiko
  • Belastetes Betriebsklima
  • Beeinträchtigte Außenwirkung

Abhängige Mitarbeitende verursachen einen hohen Anteil an dysfunktionalen Konfliktkosten.


Adelheid Kraft-Malycha, Betriebsärztin Adelheid Kraft-Malycha, Betriebsärztin

„Alkohol und Drogen schädigen das Gehirn – auch schon in kleineren Mengen. Aus diesem Grund ist es wichtig, so früh als möglich riskanten Konsum zu stoppen.
MOVE ist ein hervorragendes und einfach anzuwendendes Werkzeug für die Frühintervention.“

Adelheid Kraft-Malycha, Betriebsärztin

„Sucht ist für alle ein schwieriges Thema, weil die Grenzen so fließend sind. MOVE ist eine gute Methode, um darüber ins Gespräch zu kommen und wirksame Impulse zur Verhaltensänderung und damit zur Gesundheitserhaltung zu setzen.“

Prof. Dr. Klaus Müller, Gesundheitswissenschaftler